Kirche St. Wiperti
Quedlinburg, Sachsen-Anhalt
Zeittafel
um 850: Gründung des Kloster St. Wiperti (Wigbert) durch Hersfelder Benediktiner-Mönche
902-912: Erwerb der Besitzung Quedlinburg vom Kloster durchdenken Herzog von Sachsen Otto dem Erlauchten für die Liudolfinger
919: Ausbau des Wipertiklosters zur Königspfalz
936: Einrichtung eines Memorialstift der Ottonen als Kanonissenstift auf dem Schlossberg und Ansiedlung des Kanonikerkonvent in St. Wiperti
um 950: Neubau einer kreuzförmigen Basilika (heute noch erhalten: Außenmauern des Chorraumes)
um 1000: Einbau einer dreischiffigen Krypta mit Altarumgang als reine Reliquienkrypta. in den Chorraum
1148: Auflösung des Kanoniker-Klosters, Bau der heutigen Pfeilerbasilika
nach 1422: Erweiterung der Kirche
1547: Zerstörung des Klosters im Bauernkrieg und anschließende Auflösung, Kirche wird evangelische Pfarrkirche der Westendorf-Gemeinde.
1812: Übernahme des Stiftes auf dem Schlossberg nach dessen Auflösung durch die Westendorfgemeinde. Nutzung der Kirche als Scheune und der Krypta als Milchkeller
1954-1958: Restaurierung und Wiederherstellung der Kirche.
Ostern 1959: Weihe der Wipertikirche und Nutzung als Sommerkirche der katholischen St.-Mathildis-Gemeinde
1995: Gründung Förderverein Wipertikirche Quedlinburg e.V.


Sándor Kotyrba